Anlagentyp

Mit Anlagentyp ist die grundlegende Bauform von komplexen Maschinen und Fertigungsanlagen gemeint.

Bereich Keilzinkenanlagen

Da es bei der Fräsmaschine die größten Unterschiede gibt, orientiert sich der Anlagentyp oft an der Ausführung der Fräsmaschine. Ein weiteres Kriterium zur Unterscheidung des Anlagentyps sind die Eingangs- und Ausgangsdimensionen der Werkstücke.

  • Unterscheidung nach Werkstückdimensionen:
  • Anlage für Langholz: Keilzinkenanlage für die Verarbeitung von großen Eingangslängen (üblicherweise ab ca. 1,50 m) und die Produktion von Ausgangslängen von 6m und mehr.
  • Anlage für Kurzholz: Keilzinkenanlage für die Verarbeitung von kleinen Eingangslängen (üblicherweise unter ca. 1,50m, im Schnitt ca. 400-600 mm) und die Produktion von Ausgangslängen bis 6m
  • Unterscheidung nach technischem Aufbau:
  • Paketanlage: die häufigste Bauform von Keilzinkenanlagen. Die Werkstücke werden gemeinsam in einem Paket gefräst.
  • Kompaktanlage: Keilzinkenanlage, bei der Fräse, Presse und Beleimung in einer Einheit zusammengefasst sind.
  • Durchlaufanlage: Die Bezeichnung Durchlaufanlage bezieht sich hier speziell auf die Fräsmaschine. Diese arbeitet nicht taktweise sondern bei kontinuierlichem Werkstückdurchlauf. Selten arbeitet auch die Presse im Durchlauf
  • Einzelmaschinen: Bezeichnet hier eine Anlage, welche aus voneinander unabhängigen und nicht miteinander verketteten Einzelmaschinen besteht.

Bereich Plattenaufteilanlagen

Entscheidend für die Wahl des Anlagentyps einer Plattensäge können sein:

  • Art und Menge der zu verarbeitenden Werkstücke
  • Art und Organisation der Materialzu- und Abführung/ Lagerhaltung/ Weiterverarbeitung
  • fertigungsorganisatorische Kriterien
  • räumliche Gegebenheiten
  • ...

Je nach Einsatzgebiet unterscheidet man:

Bilder

Doppelfräse, schematisch
DIMTER
HPP 380
HOLZMA, 2010
Winkelanlage ICON 2
GIBEN