Tischfräse

Standard-Tischlereimaschine zum Profilieren von Werkstücken. Auch geeignet zum Herstellen von Schlitzen und Zapfen (mit Zusatzvorrichtung).

Aufbau und Funktion

Das Werkstück wird bei der Tischfräsmaschine am Anschlag entlang geschoben. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Anschlag befindet sich das Fräswerkzeug, welches die Kontur ausarbeitet. Die Bewegung des Werkstücks erfolgt entweder von Hand oder durch einen Vorschubapparat. Die entstehende Kontur ist dabei abhängig von der Form des Fräsers, der Position des Anschlages und der Höheneinstellung der Frässpindel (Starrfräsmaschine). Bei Schwenkfräsmaschinen ist die Kontur außerdem noch vom eingestellten Winkel der Frässpindel abhängig. Diese Einstellungen erfolgen entweder von Hand oder elektromotorisch.

Für die Aufnahme von Werkzeug und Spindel gibt es verschiedene Systeme:

Viele Tischfräsmaschinen besitzen außerdem vorn oder seitlich einen Rolltisch mit Queranschlag. Dieser wird vorrangig zum Herstellen von Schlitzen und Zapfen verwendet. Der Rolltisch ist auf einer Führung angebracht und auf der Oberseite mit einem lagen Queranschlag ausgestattet. Somit ist er für lange Werkstücke geeignet. Der Zapfenschneidapparat hingegen wird auf den normalen Maschinentisch aufgesetzt und ist daher konstruktiv kleiner, weswegen auf ihm eher kurze Werkstücke bearbeitet werden.

Die Anschläge der Rolltische oder Schiebeschlitten sind meist schwenkbar. Somit besteht die Möglichkeit zur Herstellung von Schrägfenster in kleinen Stückzahlen.

Optionen

Bilder und Videos

Schwenkspindelfräse T 27flex
MARTIN, 2011
SFM 201-3
BÄUERLE, 1994
Video
T 900 (CMC, 2011) Starrfräsmaschine
CO-MATIC, 2011
T 55 WF Schwenkfräsmaschine
HOLZKRAFT, 2011
245 40
HOKUBEMA, 2016

Baureihen (280)

LUREM
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