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Spindelanordnung

Beschreibt an Hobel- und Kehlautomaten die Anordnung der einzelnen Werkzeugspindeln vom Maschineneinlauf beginnend in Vorschubrichtung. In der Basisversion sind die Maschinen mit je zwei horizontalen sowie zwei vertikalen Spindeln wie folgt ausgestattet:

  • 1. Spindel - unten liegende Horizontalspindel (Abrichtspindel) zur Herstellung der unteren Führungsfläche, optional kann diese mit einem seitlich angesetzten Falzfräser (Vorabrichtfräser) kombiniert sein
  • 2. Spindel - rechts liegende Vertikalspindel, zur Herstellung der Bezugsfläche unter einem Winkel von 90°
  • 3. Spindel - links liegende Vertikalspindel, zur Herstellung der Werkstückbreite (auch zum Profilieren) bzw. der linken Führungsfläche für Bearbeitung mit weiteren Spindeln, optional als Mobilspindel
  • 4. Spindel - oben liegende Horizontalspindel, zur Herstellung der Werkstückdicke sowie zum Profilieren

Bei Maschinen mit mehr als vier Spindeln kann die Anordnung je nach Verfügbarkeit im Baukastensystem des Herstellers sowie nach den Einsatzbedingungen unterschiedlich sein.

  • zusätzliche rechte / linke Vertikalspindeln für komplizierte Profile als Schwenkspindel bzw. Universalspindel am Maschinenende
  • zusätzliche vertikale bzw. horizontale Hubspindeln erweitern die Einsatzmöglichkeiten für eine schnelle Umstellung ohne Werkzeugwechsel
  • zusätzliche Horizontalspindeln unten / oben zum Putzen
  • zusätzliche Spindeln als Spaltwellen vertikal oder Glasleisten Trennsäge erweitern die Einsatzmöglichkeiten

In den Angeboten der Höchsmann GmbH haben die Buchstaben folgende Bedeutung:

u Horizontalspindel unten
r Vertikalspindel rechts
l Vertikalspindel links
o Horizontalspindel oben
uni Universalspindel
spalt Spaltwelle
gl Glasleiste austrennen

Bilder

Spindelanordnung Compact NT
SCM, 2007