Vierseitenhobelmaschine

Durchlaufmaschinen mit mindestens 4 Spindeln zur vierseitigen Fräs-Bearbeitung eines Werkstücks.

Aufbau und Wirkungsweise

Auf einem länglichen Maschinengestell ist ein Tisch montiert. Im Maschinengestell befinden sich die Motoren zum Antrieb der Frässpindeln. In den meisten Fällen sind Vierseitenhobelmaschinen mit 4 Frässpindeln bestückt. Diese sind unterhalb, rechts, links und oberhalb des Tisches angeordnet. Das Werkstück wird mittels angetriebener, gezahnter Rollen über den Tisch an den mit Hobelköpfen bestückten Frässpindeln vorbeigeführt.

Nacheinander erfolgen die Arbeitsschritte:

Abrichten untere Bearbeitung
Fügen seitliche Bearbeitung
Dickenhobeln obere Bearbeitung

Unterscheidungskriterium zu den Hobel- und Kehlautomaten:

Vierseitenhobelmaschinen erfüllen die Aufgabe Werkstücke mit zueinander rechteckigen, ebenen Seitenflächen zuzurichten. Sie können nur in Ausnahmefällen bis 10 mm tief profilieren. Ihre Frässpindeln sind dazu axial und radial bis max. 10 mm verstellbar. Ältere Vierseitenhobelmaschinen haben oft gar keine Einstellmöglichkeit. Kehlautomaten dienen dem Profilieren rechteckiger Werkstücke. Ihre Frässpindeln sind um weit mehr als 10 mm verstellbar.

Bilder

Vierseitenhobelmaschine
GUILLIET
Vierseiter
WADKIN
Sintex NTE
SCM, 2011

Baureihen (53)