Ratgeber Plattensäge | Sägentypen

Welcher Sägentyp ist der Richtige?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Allgemein aber gilt, dass die Formatkreissäge in fast jeder Werkstatt anzutreffen und durch ihre universelle Einsetzbarkeit eigentlich unverzichtbar ist. Vertikale Plattensägen haben gegenüber Formatkreissägen den großen Vorteil, dass sie sehr wenig Platz beanspruchen.

Ausstattungen wie Vorritzer, Vorschubeinrichtungen, Platten-Hebesysteme zum Besäumen u.a.m. machen diese Maschinen mittlerweile selbst im Vergleich zu liegenden Plattenaufteilanlagen zu einer bedenkenswerten Alternative. Den liegenden Plattenaufteilsägen kann man allerdings zuschreiben, dass diese die beste Schnittqualität besitzen und zudem die größte Zuschnittkapazität erzielen. Die höhere Qualität wird erreicht, weil das Werkstück beim Zuschnitt auf dem Maschinentisch ruht und zudem von einem Druckbalken fixiert wird. Mehrere Platten lassen sich so in einem Durchlauf zerteilen. Automatische Beschickungslösungen, wie Hubtische und Flächenlager sind unschlagbare Argumente für eine liegende Plattenaufteilanlage. Der vorliegende Beitrag wird sich daher auf diese Maschinenart konzentrieren.

Eine interessante Alternative sei noch erwähnt: die Druckbalken-Formatkreissäge der italienischen Anbieter Fimal sowie SCM. Dieses Maschinenkonzept verbindet intelligent die Vorteile einer Formatkreissäge und einer liegenden Plattensäge miteinander. Mit einem geringem Platzbedarf, präzisen Schnittergebnissen, guten Sicherheitseigenschaften und einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis kann diese Zuschnitttechnologie überzeugen.

<<< zurück zur Übersicht | nächste Seite >

Bilder

Formatkreissäge, Platten- und Druckbalkensäge im Vergleich
Beispiel einer Formatkreissäge: Altendorf WA 80
ALTENDORF
Beispiel einer vertikalen Plattensäge: Striebig Control 6224
Interessante Alternative: Druckbalkenformatsäge FIMAL Concept 350
FIMAL